Das Burn Out Syndrom

Sie fühlen sich müde, können jedoch kaum schlafen, sind innerlich unruhig, fühlen sich gestresst und den Tränen nahe? 

Was früher als typische Störung mehr oder weniger erfolgreicher Manager galt, hat seinen Weg durch alle gesellschaftlichen Schichten genommen. Heute ist niemand mehr vor einer steten Überforderung gefeit, unsere Gesellshaft zielt auf Leistung und Perfektionismus. Wer nicht mithalten kann, sei es im beruflichen Umfeld, im Privaten, bei dem Zwang eine immer stets glückliche und problembefreite Partnerschaft zu leben und als perfekte Eltern ebenso perfekte Kinder sein eigen zu nennen, fühlt sich schnell minderwertig, ja sogar als Versager.  Folglich wird noch angestrengter an der persönlichen Optimierung gefeilt. Es besteht ein enormer Druck den vermeintlichen Wertevorstellungen und Vorgaben, sei es was die Ernährung, das Aussehen, die Freizeitgetsalten und nicht zuletzt den beruflichen Erfolg betreffen, zu entsprechen.

Die aus einer dauerhaften Disballance entstehenden körperlichen und psychischen Störungen und Beschwerden sind vielfältig



 

 

 

 


 

Stress und Überbelastung

 Reaktionen und Symptome

 

Die Anforderungen unserer Zeit werden immer mehr und die Reaktionen auf Stress und dauerhafter Überbelastung sind vielfältig und zeigen sich oftmals in einer köperlichen Symptomatik. Vermehrte Infektanfälligkeit, Magen-Darmprobleme, Schlafstörungen, verminderte Leistungsfähigkeit sind nur wenige Beispiele dafür, wie sich unser Geist und Seele äußert, wenn es einfach alles zu viel wird. Wir sind keine Maschinen, die einfach nur Treibstoff brauchen und hin- und wieder ein paar Ersatzteile um zu funktionieren. Eine Überbelastung ist nicht mit zwei Wochen Urlaub und den oft gehörten Sätzen:

" Schlaf dich mal richtig aus, das wird schon wieder."

oder

" Stell dich nicht so an, andere schaffen das auch."

vom Tisch zu fegen. Es bedarf hier einer professionellen Unterstützung. Die jüngst veröffentlichte Studie der Techniker Krankenkasse belegt die hohe Belastung mit den möglichen körperlichen Symptomen eindeutig.

 

 

Depressionen

Ein dunkler Schleier legt sich über die Seele, es mangelt an Antrieb, der Schlaf ist gestört, Lustlosigkeit breitet sich aus. Das Leben erscheint sinnlos und nicht mehr zu bewältigen. Ein neuer Tag, ein neuer Berg der sich vor uns auftürmt. Hoffnungslosigkeit, Trauer, Leere, Selbstmordgedanken. Die Angst, dass man die Welt niemals mehr so erleben kann, wie früher, das Leben nie wieder lebenswert sein wird.

Oftmals wird versucht sich zu beherrschen, den Tag irgendwie zu überstehen, den Pflichten noch nachzukommen und den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Solange, bis es eben nicht mehr geht.

Häufig äußert sich eine Depression aber auch hauptsächlich durch körperliche Beschwerden: Ein- und Durschlafstörungen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Essstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, hoher Blutdruck, Rückenschmerzen, Hautsymptome.

Die Psychotherapie zielt darauf ab, vergangene traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und krank machende Verhaltensweisen bewusst werden zu lassen und konstruktive Änderungen herbei zu führen. Durch eine gezielte Psychotherapie können sich geschädigte Nerven, ähnlich wie bei einer medikamentösen Therapie, wieder regenerieren.

Eine begleitende Psychotherapie ist zusammen mit der medikamentösen Behandlung bei mittelschweren- bis schweren Krankheitsverläufen ratsam und kann den Verlauf der Beschwerden abmildern und den Verlauf verkürzen.

 

 


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