Angststörungen

 

Angst ist eine gute, sinnvolle Funktion unseres Psyche uns vor Schaden zu bewahren. Wer keine Angst empfindet hat ein nur kurzes Leben vor sich.

  Die Angst vor Spinnen zum Beispiel, erscheint in unseren Breitengraden unnütz, sie ist jedoch ein aus der Frühzeit archaischer manifestierter Schutzmechanismus, der unsere Ahnen vor giftigen Angriffen einiger Arachnida bewahrte. So sinnlos erscheint es auch heute wieder nicht, bedenken wir den Umstand, dass wir durch die zunehmende Globalisierung und der damit zunehmenden Reiselust und den Warenhandel  durchaus in Situationen gelangen können, wo uns eine gesunde Vorsicht den 8- Beinern gegenüber vor mehr als einem bloßen Schrecken bewahrt.   

 

 

Wo aber ist die Grenze zwischen einer gesunden Angst und einer Angststörung?

Eine Störung liegt dann vor, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind alltägliche Verrichtungen und Aufgaben nachzugehen, WEIL Sie Angst haben es KÖNNTE ja sein dass... 

Das Beispiel der Spinne lässt sich auf alle anderen Bereiche erweitern und übertragen. Seien es Hunde, Gummibändchen, Zahnprothesen, viele Menschen, keine Menschen, enge Räume, große Plätze, Sonnenlicht, Mondschein, der Schlaf, das Wetter...die Liste ließe sich bis ins Unendliche weiterführen. 

 

 

 

 

 

Neurosen

Angststörungengehören wie Phobien und Zwänge zu den Neurotischen Störunngen.

Die Neurose blüht wie Blümchen am Wegesrand. Wir gießen und düngen sie mit Emotionen, Ängsten und Zwängen bis die Blümchen zu einem nicht mehr zu überwindenden wild wuchernden Urwald heran gewachsen sind.

Dann ist es Zeit für eine Rodung. Wild wucherndes Unkraut wird entfernt und nur noch jene Blümchen dürfen stehen bleiben, an denen wir uns auch wirklich erfreuen können.

 

 

 

 


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