Die Kraft und das Wissen unserer Ahnen nutzen

Meist ist unser Alltag von Hetze und Zeitnot geprägt. Der Wecker klingelt, die Kinder müssen in den Kindergarten und in die Schule, der Hund vor die Tür, die Einkäufe und der Haushalt erledigt und der Beruf verlangt von uns ebenfalls vollkommene Konzentration. Dabei wird erwartet, dass sich Frau stets perfekt die jeweilige Rolle ausfüllt und obendrein noch gut aussieht.

Wellness ist ein Zauberwort, jedoch leider nicht so einfach in den Alltag zu integrieren. Wer hat schon die Möglichkeit, sich regelmäßig ein Wochenende Auszeit zu gönnen. Oftmals bleibt dann nur die heimische Badewanne mit einem entspannenden Wirkstoff. Wenn man Glück hat und die Kinder nicht gerade in dem Moment beschließen ihr Zimmer auf den Kopf zu stellen, der Hund nicht gerade jetzt winselnd an der Tür kratzt und der Liebste das nächste Tor seines Lieblingsvereins bejubelt.

 

Wir brauchen auch im Alltag Momente der Ruhe, Orte des Glücks zu denen wir uns flüchten können, gerade dann, wenn wir wenig Zeit haben und der Terminkalender voll ist. Autogenes Training und pogressive Muskelentspannung sind wirkungsvolle Methoden, um unseren Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Aber manchmal brauchen wir etwas anderes. Wenn unsere Seele wund ist, wir aufgewühlt sind und uns ein spiritueller Austausch fehlt. Das Christentum dient den meisten nicht mehr als tragfähige Säule ihrer Weltanschauung. Es vermittelt nur noch wenigen wirklich ein Gefühl der Sicherheit im Glauben. Zudem ist die Akzeptanz und Toleranz gerade gegenüber Frauen in den monotheistischen Weltreligionen doch ein wenig dürftig.

Für all jene, die dort nicht ihre spirituelle Heimat gefunden haben aber dennoch an eine übergeordnete Macht/Gottheit glauben, wird es schwierig. Der Buddhismus scheint eine akzeptale Möglichkeit zu sein, aber oft berührt diese, von weit her eingeführte, fremde Philosophie unseren Verstand aber nicht unser Herz.  

 

 

 

Keltisch-Heidnische Spiritualität

Nimm einen Stein, übertrage auf ihn was dich bedrückt, schmeiße ihn in ein fließendes Gewässer. Ziehe Deine Schuhe aus und spüre die Erde unter deinen Füßen. Rieche das frische Gras während du über eine Wiese gehst. Sei Teil der Natur und stelle dich nicht außerhalb von ihr.

Der heutige Mensch kann aus den alten Traditionen lernen.

Das Göttliche manifestiert sich in allen lebendigen Dingen.

Neben der physikalischen Welt existiert eine feinstoffliche Welt ( oder eine andere, für uns nicht ohne weiteres erkennbare Dimension ).

Ein Teil unseres Selbst ist in der feinstofflichen Welt manifestiert ( das kollektive Unbewusste ).

Die feinstoffliche Welt (Anderswelt) ist für uns zugänglich.

Der Kreislauf des Lebens wird durch Reinkarnationen oder natürliche Regenerationszyklen nach dem körperlichen Tod aufrecht erhalten.

Die Göttlichkeit tritt in doppelten Gewand aus Göttin UND Gott in Erscheinung, wobei der feminine Archetyp in den Gestalten der Jungfrau, Mutter und weise Alte der Stärkere ist.

Existenz einer ewigen Göttin und eines immer wieder neu geborenen Gottes.

Die Zahl Drei als Trinität, ist heilig.

Das kriegerische Selbst stellt einen wichtigen Aspekt in der geistigen Entwicklung dar.

Die Natur wird als geistige Führung verstanden und ist der Ausgangspunkt für Feste und heilige Tage.

Es existiert eine Feenwelt, deren Bewohner Kontakt zu den Menschen aufnehmen können um ihnen zu helfen oder um sie zu behindern.

Abwesenheit eines devinierten Entstehungsmythos. Glaube daran, dass die Göttin in Einheit mit Gott alle Dinge manifestiert.

Alle Zeit ist allgegenwärtig, im Gegensatz zu linearen Zeitvorstellungen.